Makenzie

Send all your barriers into the fire

Design, wie es uns gefällt

Rohlinge abkleben

Lochlinser müssen angestrichen werden. Orange ist die Farbe der Wahl. Aber wer bekommt das schon akurat hin? - Ergo gibt es vorher eine mühsame Klebe-Session - 200 Stück!. Dank TV-Serien geht sowas dann leichter von der Hand. Nach drei Abenden war das Werk vollbracht.


Manufaktur im Wohnzimmer

Stück für Stück - besser Einzelteil für Einzelteil - bevölkern immer mehr Lochlinge unser Quartier. Irgendwann hoffen wir natürlich, einen richtigen Produktionsraum für die Lochlinge zu haben. Bis dahin richten sich die Rohlinge bei uns daheim ein. - Wir hoffen natürlich, die Teile von Pablo gehen weg wie warme Weggli - dann haben wir auch wieder Platz für Staubfänger und Sammelobjekte. ;)


Der Dockdübler kommt

Auf hoher See gibt es wenig Platz in den Wohnstätten. So eine Kajüte ist nicht gerade bekannt für ihre grosszügige Raumaufteilung ; von den Einschränkungen einer Mannschaftsunterkunft wollen wir gar nicht sprechen. Wie praktisch für jene, die einen einfachen aber platzsparenden Haken ihr Eigen nennen. Den kann man überall hin mitnehmen und gerade da platzieren, wo es es kleines Loch im Holz oder einer Wand gibt. Wir waren - trotz des grosszügigen Wohnens an Land - vom Dockdübler sofort begeistert. Er sollte ohne Frage Teil der ersten Lochling-Kollektion sein. Vielen Absprachen, Prototypen und Verbesserungen später trudeln die Einzelteile bei uns ein. Den Anfang macht der Ankerhalter. Sein blauer Anstrich passt perfekt zur maritimen Grundidee dieses Lochlings. Wir warten indess gespannt auf die Anker aus Messing. Der Prototyp vom Schmuckgiesser war auf jeden Fall vielversprechend.


Spinnspuler in hell oder dunkel

Unser komplexester Lochling ist der Spinnspuler. Mit dem ist das so eine Sache. Seine Funktion ist sehr speziell und deshalb benimmt er sich ein wenig wie eine Diva. Er möchte gebauchpinselt werden und darf auf keinen Fall unsanft behandelt werden. Wer ihn allzu grob in die Wand bugsiert, muss mit Arbeitsverweigerung rechnen. - So sind sie - ein bisschen wie Mimosen. - Ein bisschen verstehen kann man ihn ja. Immerhin beherbergt er unter seine rauhen Holzschale eine difizile Spulentechnik. Auch beim Spinnspuler konnten wir uns nicht entscheiden, ob hell oder dunkel, also ob wir das Holz mit Bienenwachs oder Leinöl vesiegeln wollten. Wir finden beide Varianten sehr schön. Aber die grösste Herausforderung wird wohl nicht die Beschichtung, sondern zweifellos das Innenleben dieses Lochlings sein. - Wir machen uns gefasst auf lange Abende am Kamin, mit Glühwein und den letzten Zimtkeksen des Winters, um uns die Arbeit ein wenig zu versüssen.


Auf jeden Rohling passt ein Deckel

Die Rohlinge der Lochlinser nimmt immer mehr Form an. Nach dem Zusammensetzen von Stift und Deckel müssen wir nur noch den Deckel auf den Rohling setzen und mit Wachs oder Leinöl einreiben. Weil wir uns nicht entscheiden konnten, welchen Holzschutz wir verwenden - immerhin färbt das Leinöl das Birnenholz ziemlich dunkel ein - werden wir beides als Variante anbieten. Dann könnt ihr als Käufer entscheiden, welcher Lochlinser besser in eure Wohnung passt.


Mit dem Dockdübler auf Montage

Alle Teile für den Dockdübler sind jetzt eingetroffen, sortiert und angemalt. Jetzt geht die Montage los. Immerhin soll der feine Haken einmal 2 kg - oder je einen Wintermantel pro Seite - festhalten können.


House Doctor side table

House Doctor DK Wooden side table on wheels via Bodie and Fou


Küche aus dem Milk magazine

Source: milkmagazine.net via Jan on Pinterest Tolles Design


Ein Sack voll Maulwurfrohlinge

"Die ersten Maulwurfrohlinge sind fertig" sagte unser Feinmechaniker am Telefon. "Oh fein, dann können wir sie abholen?" fragte ich. "Aber ja, ich werde sie für den Transport fertigmachen." "Ach das brauchen Sie gar nicht." "Ich mach mich gleich auf den Weg und nehme sie mit wie sie sind." "Sind Sie sich sicher?" "Aber ja, machen Sie sich keine Umstände". Er brummte kurz und legte auf. Ich sprang in den nächsten Zug, der nach Rümlang fuhr und klingelte an der Tür des Feinmech's Der Handwerker öffnete und schaute skeptisch auf meinen blauen Baumwollbeutel. "Darin wollen Sie die Teile nach Hause bringen?" "Klar," sagte ich, "ist ja nur die Behausung, die Maulwürfe sind ja noch nicht drin." Er schüttelte skeptisch die Rohlinge in den Beutel und gab ihn mir mit einem Grinsen im Gesicht. "Da bin ich aber froh," merkte er noch an, "dass keiner von den kleinen Insektenfressern aus dem Beutel hüpfen kann."


Lochlinser – abkleben, pinseln, abreissen

Eben noch sahen die kleinen, runden Dinger so schön unberührt aus. Nach dem Abkleben der Lochlinser und dem Farbaufstrich kommen kurz Zweifel auf, ob das Abklebeband auch wirklich hält, was es verspricht. Nicht auszudenken, wie das aussähe - das schöne Holz mit so verschlierten Farbrändern. Unabhängig davon, ist mal ein erstes Gefühl dafür aufgekommen, wie sich so die Vorfahren an dunklen Winterabenden fühlten: das Spinnrad zuckelt gleichmässig, die Alten erzählen Geschichten von früher und irgendwann stimmen die Frauen aller Alterklassen im Raum alte Weisen an. Oder so ähnlich. So eine Produktion bringt anscheinden verborgenes Wissen ans Licht. Bis auf die vergleichbare Monotonie sich stetig wiederholender, einfacher Arbeiten (die in Meditation umschwingen kann), haben haben bei uns RTL oder Vox das Geschichtenerzählen übernommen. Und wenn Zeit für Musik war, wurde kurzerhand der Raum für die iPod-Scrobble-Funktion freigegeben.


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